Suchen. Finden. Verlieren. – Eine Geschichte aus Albilat.

DAS STÜCK IST INZWISCHEN ABGESPIELT UND NICHT MEHR BUCHBAR

2017 habe ich zusammen mit meinen Kollegen Mareike Schlote und Marc Beinsen ein neues Flüchtlingstheaterprojekt gestartet, gefördert von der Landesarmutskonferenz. Herausgekommen ist das Stück „Suchen. Finden. Verlieren. – Eine Geschichte aus Albilat“. Die Geschichte basiert auf der persischen Sage von Rostam und Sohrab, bei der Rostam auf dem Schlachtfeld unwissentlich seinen, ihm unbekannten Sohn Sohrab tötet. Die Geschichte haben wir angereichert mit persönlichen Flucht-Geschichten der Teilnehmer und gespickt mit einem Spritzer des deutschen Märchens „Aschenputtel“. Herausgekommen ist ein bewegendes Stück zum Thema Flucht und Integration in Deutschland, bei dem man durch einen herrlichen Schuss Selbstironie aber auch immer wieder Schmunzeln darf.

Das Stück kann gebucht werden!!!

Kind der Erde – Ein Musik-Theater-Projekt mit Waisenkindern in Namibia

Zusammen mit meiner lieben Kollegin Germaid war ich im Juli 2017 in Windhoek, Namibia.

Gemeinsam mit den Waisenkindern eines Children Shelter in Katutura haben wir ein Musik-Theater-Stück erarbeitet. Entstanden ist eine afrikanische Version der Bremer Stadtmusikanten – die Windhoek Town Musicians.

Wir hoffen, dass wir noch ein paar bewegte Bilder des Stückes nachreichen können und bedanken und bei allen Spendern, die dieses wunderbare Projekt möglich gemacht haben!

Am Bahnhof – ein Theaterprojekt zur Flüchtlingskrise

Ich bin sehr stolz darauf, mein „Auslandsprojekt“ 2017 zu Hause gemacht zu haben. Hier möchte ich „Am Bahnhof“ kurz vorstellen (Fotos: Christof):

„Hast du schon mal Hunger gehabt?“
„Ist neben dir schon mal eine Bombe explodiert?“
„Hast du schon mal vier Tage ohne Strom gelebt?“

Diese und andere Fragen muss sich Bahnhofsvorsteher Reupke gefallen lassen. Was macht ihm Angst?
Deutschland 2016: Es kommt zu Begegnungen, mit denen die Menschen bis vor einiger Zeit nicht konfrontiert waren. In diesem Stück ist der Schauplatz ein Bahnhof, wie es ihn überall in diesem Land gibt.

Jeder Mensch hat seine Geschichte. Jeder Mensch hat Träume und Alpträume, eigene Erlebnisse und Erfahrungen. Darunter ein Kriegsreporter aus dem Irak, ein geflohener Musiker aus dem Iran, eine junge Studentin aus Syrien und ein Familienvater aus Afghanistan. Davon erzählt das Theaterstück „Am Bahnhof“, das collagenartig einzelne Facetten des Erlebten, aber auch Wünsche und Hoffnungen zu einem verdichteten Bild zusammenfügt.

Die Arbeit war wirklich besonders und ich würde mich sehr freuen, den ein oder anderen von euch bei einem der Auftritte wiederzusehen. Weitere Spieltermine:
20. und 27.01. 19 Uhr, Faust
4.2. 19.30 Uhr, Hinterbühne

Improvisationstheater für Neugierige

Improvisationstheater für Neugierige: „Alles muss raus!“

Schlagfertig und spontan sein ohne Schweißausbruch und Fluchtreflex? Das können nur andere? Von wegen! Entdecke den Improvisationskünstler in Dir! Mit viel Spaß und Leichtigkeit geht es um die Kunstform Improvisationstheater. Nur mit dem Gehirn als Textbuch und auf die eigenen Impulse vertrauend entstehen in Anleitung der ImproSchauspielerinnen Sonja Thöneböhn und Mareike Schlote (Die Improkokken/ Hannover) Geschichten, Szenen und Figuren aus dem Moment heraus. Mit viel Freude am eigenen kreativen Potential erleben wir, wie großartig es sich anfühlen kann, wenn man ohne Plan und fröhlich scheiternd ins Ungewisse rennt.

Kurs für Anfänger: Donnerstags, 17:00-18:30 Uhr

Kurs für Fortgeschrittene: Donnerstags, 18.40-20.10 Uhr

8 Abende: 22.8., 29.8., 5.9., 12.9., 19.9., 26.9., 17.10., 24.10.

Kursgebühr:165€/140€ (erm)

Ort des Geschehens: Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover

Info und Anmeldung: theater-thoene@web.de

 

La niña y el duende

2015 war ich für mein Auslandstheaterprojekt in dem kleinen Andendorf Quiquijana, Peru – ca. 80 km von Cusco entfernt. Seit 2001 unterstützt die Kinderhilfe Cusco-Peru e.V. dort ein Mittagstischprojekt des Schwesternordens „Siervas de Christo Sacerdote“ für die Schüler der Primaria und Secundaria. Die sehr behelfsmäßige Unterbringung des Mittagstisches führte zum Bau eines neuen Jugendhauses, das nicht nur die Räumlichkeiten des Mittagstisches ersetzt, sondern einigen Schülern aus den oft weit entfernten Dörfern des schulischen Einzugsbereiches auch eine ständige Unterkunft im Dorf ermöglicht. Das Jugendhaus verfügt über eine Kapazität für 100 Kinder und Jugendliche und nahm 2008 seine Arbeit auf.

Innerhalb weniger Tage habe ich mit einer Schülergruppe ein Theaterstück entwickelt und am Ende im Gemeindesaal von Quiquijana aufgeführt. Der Titel lautete „La niña y el duende“ – „Das Mädchen und der Kobold“. Die Kinder des Dorfes wachsen mit Geschichten über den duende auf. Wann immer etwas Schreckliches passiert, war es seine Schuld. Grund genug, ihn in eine Theatergeschichte zu bannen und dort von dem Kondor, eines der heiligen Tiere Perus, besiegen zu lassen…

Diário de uma bailarina

Im August 2014 hat mich ein Theaterprojekt nach Crato geführt. Crato liegt mitten im von Trockenheit geplagten Nordosten Brasiliens, einem Land, in dem es über sieben Millionen Straßenkinder gibt. Da es kaum bezahlbare Kindergärten oder Jugendzentren gibt, werden die Straßen zum Aufenthaltsort für viele Kinder und Jugendliche. Diese werden dort unter anderem mit Themen wie Armut, Drogen, Kinderprostitution und sexuellem Missbrauch konfrontiert.

Das Projekt Nova Vida in Crato ist eine Nichtregierungsorganisation, die im Jahre 1992 durch das Ehepaar Hermano und Socorro de Sousa ins Leben gerufen wurde. Ziele des Projektes sind u.a. Bildung, Ernährung und Gesundheit. Viele Kinder und Jugendliche, die allesamt in sehr ärmlichen Verhältnissen und in mehr oder weniger intakten Familien leben, wachsen mit und im Projekt Nova Vida auf. Durch diesen engen Bezug verringert sich die Gefahr, dass sie in die Fänge und Verführungen der Straße geraten.

Ich habe mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Projekt zwei Wochen lang ein Stück zum Thema Armut und Drogen erarbeitet und am Ende in einer Art Amphitheater mitten auf Cratos Straßen aufgeführt:

Diário de uma bailarina/Tagebuch einer Ballerina

Die ImproNover

https://www.youtube.com/watch?v=_bhhX3ObabE

JUBILÄUM!!!
Vom 26.04.-28.04.2019 findest die ImproNover zum fünften Mal statt!

Neben verschiedenen theaterspezifischen Workshops am Tage gibt es am Freitag und Samstag Abend ein Potpourri aus bunten Shows, sodass sich das Festival nicht nur an Improspieler aus der Bundesrepublik richtet, sondern auch an ein Publikum, das ein Premieren-Feuerwerk feinster Improvisation erwarten darf. Kommt in den Lister Turm und werdet Teil der ImproNover!

Nähere Infos zu Shows und Workshops auf www.impronover.de

Improvisationstheater für Erwachsene

Seit 2013 gebe ich einen Einsteigerkurs „Improvisationstheater für Erwachsene“ im Stadtteilzentrum KroKus am Kronsberg. Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene, einfach an all diejenigen, die Lust haben sich im Improvisationstheater mal so richtig auszuprobieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mit spielerischen Übungen werden die unterschiedlichsten Theaterspieltechniken gelernt und im spontanen Spiel miteinander ausprobiert. Es müssen keine Texte gelernt werden, alles wird improvisiert – und das kann man lernen. Diese Fähigkeiten sind auch im Alltag und im Beruf nützlich.
Kosten: 20 Euro. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Anmeldung findet direkt über den KroKus statt unter Tel: 168-34262 oder 168-34267 oder per E-Mail an stadtteilzentrum-kronsberg@hannover-stadt.de.

Termine: 13.1., 3.2., 10.3., 14.4., 16.6., 18.8., 15.9., 20.10., 24.11., 8.12. jeweils 14-18 Uhr.