Unternehmenstheater

„Kapital lässt sich beschaffen,

Fabriken kann man bauen,

Menschen muss man gewinnen.“

Hans Christoph von Rohr

 

In Ihrem Unternehmen ist jeden Tag die Kreativität und die Einsatzbereitschaft Ihrer Mitarbeiter gefordert und von großer Bedeutung. Nur mit die­sem wertvollen Potenzial wird sich Ihr Unternehmen auf Veränderungen des Marktes und der Gesell­schaft ein­stellen können. Genau hier setzt Unternehmenstheater an.

Unternehmenstheater ist der Sammelbegriff für verschiedene Methoden, Theater in Betrie­ben und Unternehmen, für und mit den Mitarbeitenden einzusetzen. Theater-Thöne nutzt das Medium Theater als Spiel­raum für Veränderung, Verbesserung und Inno­vation und fördert mit der theaterpädagogischen Arbeit die Potenziale von Ihren Mitarbeitern. Das bedeutet, dass Ihre Mitarbeiter sich neu wahr­nehmen und neue Handlungsmöglichkeiten erproben, Veränderungsprozesse ein­geleitet und unter­stützt werden, Zusammenhänge in neuen Perspektiven erschei­nen und Emotio­nen einen Spielraum bekommen.

Das Improvisations- und Schauspieltraining von Theater-Thöne stärkt Ihre Mitarbeiter in Ihrer gesam­ten Persönlichkeit, unterstützt die Identifikation mit Ihrem Unter­neh­men bei der Um­setzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltens­weisen und trainiert zukünftiges Handeln – auch in brisanten Konflikt­situ­a­tionen. Gern greifen wir auch firmenspezifische Themen auf! So können spielerisch neue Sicht­weisen erprobt, verfestigte Denkstrukturen durchbrochen und neue Hori­zon­­te erschlossen werden.

Kooperationsfähigkeit lernen

Trotz individueller Spezialisierung werden die Menschen zu der Erkenntnis kommen, dass ein „produktiver Weitblick“ notwendig ist, um erfolgreich zu sein. Die Einsicht, dass individualistische Ziele sich in einer vernetzten Welt nur im Kontext durchsetzen lassen, lässt sich durch die theatrale Arbeit auf die Arbeit im Unternehmen übertragen.

 

Die Seminare von Theater-Thöne setzen sich mit den genannten Problematiken auseinander und wirken ihnen entgegen. Sie tragen zur Identifikation mit dem Unternehmen bei und zeigen spielerisch auf, wie man Inhalte auf das Wichtige reduzieren kann. Durch die theatrale Arbeit werden die sozialen Kompetenzen gefördert, denn die Teilnehmer müssen sich selbständig organisieren, aufeinander eingehen und gemeinsam kreativ sein. Neue Qualifikationen werden erworben. Und das Ganze passiert nebenbei, denn auch der  Spaß nimmt eine zentrale Rolle in den Seminaren ein.

Interdisziplinär denken lernen

Unternehmen werden als Organismen begriffen, die ganzheitlich und interdisziplinär funktionieren. Spezialisierte Entwicklung des Einzelnen ist nur erfolgreich mit dem Blick auf das Ganze. Durch die Theaterarbeit lernen die Mitarbeiter aufeinander einzugehen, Angebote wahr- und aufzunehmen und gemeinsam kreativ produktiv zu werden.

Stärken erkennen und trainieren

Im Zeitalter der Massenindividualisierung ist duplizierbare Normkompetenz nicht mehr gefragt. Die komplexe Wirtschaftswelt erfordert Nischenkompetenz, die sich jedoch in globale und generalistische Wirtschaftsprozesse flexibel integrieren lässt. Individuelle Potenziale herauszufinden, wird zu einer wichtigen Qualifizierungs­maß­nahme. Ausgeprägte, individuelle Fähigkeiten werden zum persönlichen Wettbe­werbs­instrument im Prozess der Selbstver­marktung. Durch die Theaterarbeit von Theater-Thöne wird die Kreativität gefördert und die Individualität eines jeden in den Mittelpunkt gestellt. Theater-Thöne trainiert:

• Die Kommunikationskompetenz, die im Trendverlauf eines der wichtigsten Segmente bleibt. Das Grundelement einer kognitiven, individualisierten und überwiegend auf immaterielle Wertschöpfung basierenden Ökonomie ist die Kommunikation.

• Die mentale Fitness, die zum zentralen Thema individueller Produktivität wird, denn psychologische Faktoren nehmen in der Ökonomie zu. Die Bedeutung der Motivation hat in 2001 bis 2003 mit dem Niedergang der großen Motivationsgurus einen Dämpfer bekommen. Die Motivationsshow hat auch in Zukunft keine Chance mehr, vielmehr werden die individuellen Selbstmotivationskräfte thematisiert.

• Die soziale Kompetenz, die weiterhin im Trend bleibt. Durch die Zunahme der Komplexität und Labilität der Wirtschaftssysteme ist Teamarbeit gefragt. Diese Teams benötigen eine eigene, innere soziale Kompetenz.

Spaß an der Weiterbildung

Der offensichtlichen Bildungsnotwendigkeit steht eine noch vielfach zu beobachtende Neigung vieler Menschen entgegen, sich lediglich unter Zwang beziehungsweise Druck weiterzubilden. Um dies zu ändern, muss die Weiterbildungsszene auf ein Marketingkonzept setzen, das individualisierte Perspek­tiven anbietet, Neugierde weckt, Bildung als tragendes Element der Lebensqualität, der Selbsterfüllung und Selbstentwicklung postuliert. Dabei ist vor allem vom lebenslangen Lernen die Rede. Das viel zitierte Lebenslernen basiert zukünftig nicht mehr auf dem Modell permanenten Erwerbs neuer Qualifikationen, sondern ist vielmehr ein vielschichtiger, kognitiver Prozess, bei dem es um die Erkennt­nis und ganzheitliche Weiterentwicklung individueller Fähigkeiten und ihrer ökonomischen Möglichkeiten geht. Beim lebenslangen Lernen vereinen sich zunehmend komplexe Einflüsse, Aspekte und Anforde­run­gen, die sich nicht mehr mit einer linearen Qualifizierung beantworten lassen, sondern mit einer breiten Neugierde.

Innovatives und kreatives Arbeiten

Die Arbeitsgesellschaft der Zukunft besteht überwiegend aus Menschen, denen nachgesagt wird, sie seien nicht mehr kreativ, innovativ und lernfähig und kompensierten dieses Manko mit ihrer Erfahrung. Negative Szenarien gehen von einer in konservativen Strukturen eingefahrenen, lern­un­willigen und inno­va­tionslosen Altersgesellschaft aus. Lernwilligkeit und Lernfähigkeit nehmen im und mit zuneh­men­dem Alter ab. Erste Erfahrungen zeigen, dass Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter durchaus zu posi­ti­ven Anpassungs- und Produktivitätseffekten führen können. Die „Ver-Jugendlichung des Alters“ auf kör­per­licher und geistiger Ebene bringt positive Effekte für die Lern- und Arbeitsproduktivität älterer Men­schen. Und diese ist unabdingbar, denn die geistigen Fähigkeiten werden in Unternehmen immer mehr für Kreativität, Innovation, Kommunikation, Navigation und Integration eingesetzt. Die Weiter­bildung der Zukunft basiert daher nicht mehr auf dem Transfer von Information, sondern auf dem Training kreativer, innovativer, kommunikativer, navigierender (steuernder) und integrativer (sozialer) Kompetenzen. Die „Kompetenz des multimedialen Ichs“ basiert auf einem „Feld mit vielfältigen Fähig­keiten durch sich permanent verändernde Anforderungen und Tätigkeiten“.

Komplexität reduzieren und Identität stiften

Mit fortschreitender Globalisierung wächst die internationale Vernetzung. Ein weiterer Faktor der Komplexitätssteigerung ist die Individualisierung der Märkte. Sie erhöht durch steigende Individual­ansprüche die Kommunikations-, Interaktions- und Servicestandards. Beide Rahmenentwicklungen führen zu einer weiteren Steigerung der ökonomischen Komplexität mit dem Negativphänomen der Über­information. Das Ziel des kommenden Wissensmanagements ist daher die Reduktion von Infor­mation bei Steigerung der Wissenseffektivität.

Warum Unternehmenstheater?

„Wer den Weiterbildungsmarkt verstehen will, muss sich zuerst einmal mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auseinander setzen. Der Abschied von der Indus­triegesellschaft führte direkt in die Dienstleistungsgesellschaft, deren Arbeits­welt sich dadurch auszeichnet, dass geistige Arbeiter „Software“ in Form von Inno­va­tio­nen produzieren. Die anderen Mitglieder der Dienstleistungsgesellschaft arbeiten als „Serviceagenten“ mit direktem Kundenkontakt“, so eine für „wirtschaft & weiter­bildung“ erstellte Studie.

Der Weiterbildungsbedarf liegt also in der Qualifizierung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten. Die Seminare von Theater-Thöne entsprechen genau diesem Bedarf.