Diário de uma bailarina

Im August 2014 hat mich ein Theaterprojekt nach Crato geführt. Crato liegt mitten im von Trockenheit geplagten Nordosten Brasiliens, einem Land, in dem es über sieben Millionen Straßenkinder gibt. Da es kaum bezahlbare Kindergärten oder Jugendzentren gibt, werden die Straßen zum Aufenthaltsort für viele Kinder und Jugendliche. Diese werden dort unter anderem mit Themen wie Armut, Drogen, Kinderprostitution und sexuellem Missbrauch konfrontiert.

Das Projekt Nova Vida in Crato ist eine Nichtregierungsorganisation, die im Jahre 1992 durch das Ehepaar Hermano und Socorro de Sousa ins Leben gerufen wurde. Ziele des Projektes sind u.a. Bildung, Ernährung und Gesundheit. Viele Kinder und Jugendliche, die allesamt in sehr ärmlichen Verhältnissen und in mehr oder weniger intakten Familien leben, wachsen mit und im Projekt Nova Vida auf. Durch diesen engen Bezug verringert sich die Gefahr, dass sie in die Fänge und Verführungen der Straße geraten.

Ich habe mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Projekt zwei Wochen lang ein Stück zum Thema Armut und Drogen erarbeitet und am Ende in einer Art Amphitheater mitten auf Cratos Straßen aufgeführt:

Diário de uma bailarina/Tagebuch einer Ballerina

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