La niña y el duende

2015 war ich für mein Auslandstheaterprojekt in dem kleinen Andendorf Quiquijana, Peru – ca. 80 km von Cusco entfernt. Seit 2001 unterstützt die Kinderhilfe Cusco-Peru e.V. dort ein Mittagstischprojekt des Schwesternordens „Siervas de Christo Sacerdote“ für die Schüler der Primaria und Secundaria. Die sehr behelfsmäßige Unterbringung des Mittagstisches führte zum Bau eines neuen Jugendhauses, das nicht nur die Räumlichkeiten des Mittagstisches ersetzt, sondern einigen Schülern aus den oft weit entfernten Dörfern des schulischen Einzugsbereiches auch eine ständige Unterkunft im Dorf ermöglicht. Das Jugendhaus verfügt über eine Kapazität für 100 Kinder und Jugendliche und nahm 2008 seine Arbeit auf.

Innerhalb weniger Tage habe ich mit einer Schülergruppe ein Theaterstück entwickelt und am Ende im Gemeindesaal von Quiquijana aufgeführt. Der Titel lautete „La niña y el duende“ – „Das Mädchen und der Kobold“. Die Kinder des Dorfes wachsen mit Geschichten über den duende auf. Wann immer etwas Schreckliches passiert, war es seine Schuld. Grund genug, ihn in eine Theatergeschichte zu bannen und dort von dem Kondor, eines der heiligen Tiere Perus, besiegen zu lassen…

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